Aktuelles zum Thema Vertriebsrecht
Keine schriftliche Mängelrüge, kein Geld zurück: Warum ein Installateur trotz defekter Heizkessel-Anlage leer ausging Ein einziger Fehler in der Reklamationskette kann teurer sein als der technische Mangel selbst. Wer als Installateur, Händler oder gewerblicher Käufer eine problematische Anlage übernimmt, den Endkunden reklamieren lässt und selbst nicht sauber prüft und rügt, […]
Weiterlesen →Hauptkunde weg, Vertrag weg, Provision weg? Warum selbst eine fristwidrige Kündigung nicht automatisch Nachprovisionen bringt Ein einziger Großkunde kann Jahre an Vertriebsarbeit verkörpern — und trotzdem nach Vertragsende keinen einzigen Euro an Folgeprovision auslösen. Genau das ist die wirtschaftlich harte Botschaft einer OGH-Entscheidung, die für Handelsvertreter, Hersteller und Vertriebshäuser gleichermaßen […]
Weiterlesen →Markteintritt auf Zuruf: Wann ein Hersteller Vorleistungen des Händlers ersetzen muss Zwei Mitarbeiter eingestellt, Messen bezahlt, Produktmuster vorgeführt — und dann kommt die Nachricht, dass genau diese Produktlinie doch nicht mit Ihnen weitergeführt wird. So beginnt kein Randproblem des Vertriebsrechts, sondern ein typischer wirtschaftlicher Schaden im Marktaufbau. Gerade bei grenzüberschreitenden […]
Weiterlesen →Gratis-iPad für neue Handelsvertreter? Warum solche „Schnellstarterprämien“ teuer enden können Ein Navigationsgerät für den ersten Monatsumsatz, eine Kamera für den schnellen Einstieg, dazu der Satz „keine Mindestumsätze“ und „jederzeit kündbar“: Was nach cleverem Partner-Recruiting klingt, kann wettbewerbsrechtlich brandgefährlich sein. Gerade im Direktvertrieb wird die Gewinnung neuer Partner oft mit starken […]
Weiterlesen →Patentiertes Ersatzteil blockiert: Wann ein Lieferstopp vor Gericht trotzdem nicht sofort gekippt wird Die Tür ist nach einem Einbruchsversuch zerstört, das Gebäude steht offen, der Mieter bastelt eine Notlösung – und der Hersteller sagt: Ohne Zahlung liefern wir gar nichts. Genau in solchen Momenten erwarten Unternehmer eine rasche einstweilige Verfügung. […]
Weiterlesen →Ein falsch weitergeleitetes Dokument – und die Sicherheit ist weg: Warum schon Schweigen nach § 1003 ABGB teuer werden kann Ein Brief kommt ins Haus, oben steht „zu treuen Händen“, innen liegt eine Urkunde mit einer klaren Verwendungsauflage – und jemand im Unternehmen leitet sie einfach weiter. Klingt nach Routine. […]
Weiterlesen →Firmenwagen zählt, Ringverkauf nicht: Was bei Unterhalt plötzlich als „Einkommen“ gilt Ein Auto, das nie Geld aufs Konto bringt, kann bei einer Trennung trotzdem die Unterhaltslast erhöhen. Genau dort liegt der wirtschaftlich heikle Punkt für Handelsvertreter, Geschäftsführer und Unternehmer: Nicht alles, was nach Vermögen aussieht, ist rechtlich Einkommen — und […]
Weiterlesen →16.400 Euro offen – und klagen müssen Sie plötzlich in Sardinien: Warum der Leistungsort im Vertriebsvertrag über das Gericht entscheidet Die Forderung wirkt glasklar, die Abrechnung steht, der Saldo ist offen – und trotzdem ist das österreichische Gericht nicht zuständig. Genau das ist das Risiko bei grenzüberschreitenden Vertriebsverträgen: Nicht der […]
Weiterlesen →„Bis auf Widerruf“ gesagt — und später vergessen? Warum mündliche Provisionsänderungen im Handelsvertreterrecht teuer werden können Ein paar Prozent mehr Provision wirken im Vertrieb oft wie ein schneller Motivationsschub. Genau diese paar Prozent können später aber darüber entscheiden, ob ein Handelsvertreter berechtigt sofort aussteigt — und ob Schadenersatz fällig wird. […]
Weiterlesen →Eierkarton fast gleich, Vertrieb sofort im Risiko: Warum kleine Design-Unterschiede oft nicht reichen Ein neuer Lieferant ist gefunden, die Marge passt, die Verpackung wirkt modern — und wenige Wochen später liegt eine Unterlassungsaufforderung am Tisch. Genau dort beginnt ein Risiko, das viele Unternehmer, Händler und Handelsvertreter unterschätzen: Nicht nur das […]
Weiterlesen →Mündlich versprochene Sonderprovision: Warum ein „Bleiben Sie bei uns“ schnell teuer wird Ein Satz im Büro des Geschäftsführers, keine schriftliche Bestätigung, dazu ein besseres Konkurrenzangebot am Tisch — und Jahre später geht es genau um diese paar mündlich zugesagten Prozent. Für Unternehmen im Vertrieb ist das ein klassischer Risikofall: Eine […]
Weiterlesen →Lkw vermietet, Klage in Wien verloren: Warum ein einziges Wort im Vertrag über den Gerichtsstand entscheidet 105.000 Euro für Lkw-Miete, 42.000 Euro für Fahrer – und am Ende scheitert ein großer Teil der Klage nicht am Anspruch selbst, sondern am falschen Gericht. Genau das passiert bei grenzüberschreitenden Verträgen schneller, als […]
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