Aktuelles zum Thema Vertriebsrecht
Maskottchen modernisiert, Rechte vergessen: Warum alte Lizenzen bei Packaging, Plüsch und POS plötzlich wertlos sind Ein paar „technische Anpassungen“ an einer Figur, dann noch schnell auf Verpackungen, 3D-Aufsteller, Plüsch und Social Media ausrollen – und plötzlich drohen Unterlassung, Rückbau, Rechnungslegung und Urteilsveröffentlichung. Genau dieses Risiko unterschätzen viele Unternehmen bei Re-Designs, […]
Weiterlesen →33.300 Euro Provision weg: Wenn ein fehlendes Widerrufsformular monatelange Vertriebsarbeit entwertet Ein Besichtigungstermin, ein paar Telefonate, mehrere Monate Nacharbeit – und am Ende kein Cent Provision. Genau dieses Risiko trifft Unternehmer, Vermittler und alle Vertriebsorganisationen, die außerhalb ihrer Geschäftsräume mit Verbrauchern Verträge anbahnen. Wer die FAGG-Pflichten nur mündlich „miterledigt“, arbeitet […]
Weiterlesen →Patchwork-Familie, alte KG, kein klarer Vertrag: Warum der OGH die Wunsch-Nachfolge gestoppt hat Ein Unternehmer baut über Jahrzehnte einen Familienbetrieb auf, heiratet nach der Scheidung neu und will sicherstellen, dass nach seinem Tod nicht nur die gemeinsamen Kinder, sondern auch die zweite Ehefrau und deren Tochter im Unternehmen bleiben können. […]
Weiterlesen →KG zur Holding umbauen per Mehrheitsbeschluss? Der OGH zieht eine harte Linie Die Finanzierung steht, die Verträge sind unterschrieben, der Firmenbuchantrag ist vorbereitet – und dann scheitert alles an einer einzigen Frage: Durfte die Mehrheit das überhaupt beschließen? Genau an diesem Punkt zerbrach der Umbau einer traditionsreichen GmbH & Co […]
Weiterlesen →Warnung ignoriert, Regress verloren: Warum ohne Kausalität keine Prüferhaftung bleibt Sie schieben im Konzern Anteile, Liquidität und Beteiligungen um, der Steuerberater spricht von Risiken, die Prüferin formuliert nicht so scharf wie erhofft – und Jahre später soll genau daraus ein Schadenersatzanspruch gegen die Abschlussprüferin werden. Genau an dieser Stelle wird […]
Weiterlesen →Fixpreis-Option unterschrieben – und drei Jahre später ist der laesio-Einwand weg Ein Standort läuft plötzlich doppelt so gut wie geplant, die Immobilie schießt im Wert nach oben, und dann zieht die andere Vertragsseite eine alte Kaufoption zum historischen Preis. Genau in solchen Momenten zeigt sich, ob eine Option sauber strukturiert […]
Weiterlesen →„Österreichs größtes Unternehmen“ im Jobinserat? Warum ein einziger Satz auf LinkedIn zur UWG-Klage werden kann Ein Recruiting-Post soll dringend neue Mitarbeiter bringen – und plötzlich geht es nicht mehr um Bewerbungen, sondern um Irreführung, Marktdefinitionen und Beweislast. Genau das ist die rechtliche Brisanz hinter Superlativen wie „größtes“, „führend“ oder „Nr. […]
Weiterlesen →Zu wenig Aufsicht, Millionen weg — haftet der Staat trotzdem? Der OGH zieht eine harte Linie Wenn im eigenen Haus jahrelang getrickst wird, ist der Impuls verständlich: Irgendjemand von außen hätte das doch stoppen müssen. Genau an dieser Hoffnung scheiterte eine spektakuläre Amtshaftungsklage nach dem Zusammenbruch einer Bank. Die Insolvenzverwalterin […]
Weiterlesen →Kartell-Settlement unterschrieben – und später stören einzelne Sätze? Warum eine „Berichtigung“ meist zu spät kommt 26,33 Mio EUR Geldbuße sind das eine. Die eigentliche Langzeitwirkung steckt oft in ein paar Wörtern im Beschluss. Wer im Kartellverfahren Formulierungen zu seiner Rolle, zum Umfang der Zuwiderhandlung oder zu einer möglichen Bereicherung akzeptiert, […]
Weiterlesen →Datenleck nach Online-Kauf: Zahlt die Rechtsschutzversicherung auch bei DSGVO-Schmerzengeld? Ein gekaufter Gegenstand um wenige hundert Euro kann plötzlich ein Prozessrisiko von mehreren tausend Euro auslösen. Genau das passiert, wenn nach einem Online-Kauf Kundendaten im Netz landen, Betroffene Angst vor Identitätsdiebstahl entwickeln und der Rechtsschutzversicherer erklärt: „Nicht gedeckt.“ Der OGH hat […]
Weiterlesen →Vier Wochen pro Jahr ohne Verjährung? Warum nicht konsumierter Urlaub für Unternehmen zur stillen Fünfstelligen-Falle wird 24.000 Euro netto extra bei Beendigung – nur für offenen Urlaub. Genau dort landet man schneller, als viele Geschäftsführer glauben: Ein Mitarbeiter arbeitet jahrelang in einer Schlüsselrolle, springt immer ein, ist kaum ersetzbar, Urlaub […]
Weiterlesen →25 % vom Anwaltshonorar? Genau hier zieht der OGH für Plattformen die rote Linie Ein digitaler Marktplatz bringt Mandanten und Anwälte zusammen, erledigt Kommunikation, unterstützt mit KI – und will dafür ein Viertel des Honorars. Klingt nach modernem Plattformgeschäft. Rechtlich kann genau dieses Modell aber kippen. Für viele Unternehmer ist […]
Weiterlesen →Kontakt
60 Minuten persönliches Gespräch in der Kanzlei Wien oder per Videokonferenz. Rechtsschutz oder Selbstzahler. Ein Mandatsverhältnis kommt durch die Anfrage noch nicht zustande, es entstehen Ihnen keine Kosten.
Telefon: +43 1 513 07 00
E-Mail: wien@anwaltskanzlei-pichler.at