Aktuelles zum Thema Vertriebsrecht
Delisting durch Verschmelzung: Warum der OGH das „kalte Delisting“ gestoppt hat 560.000 Euro Börsekosten pro Jahr klingen nach einem starken Argument – bis die gesamte Strukturmaßnahme an der Nichtigkeit scheitert. Genau dort wird es für Vorstände, Mehrheitsgesellschafter und Aufsichtsräte heikel: Wer eine Börsenotierung über eine Verschmelzung „mit erledigen“ will, spart […]
Weiterlesen →Überfordert statt unfähig: Warum eine fristlose Entlassung bei Leistungsfehlern schnell kippt Eine Mitarbeiterin arbeitet bis 21 Uhr, bedient plötzlich alleine sechs Juristen und macht Fehler – darf man sie deshalb noch am selben Tag fristlos hinauswerfen? Genau an dieser Stelle wird es für Unternehmen teuer. Denn arbeitsrechtlich zählt nicht nur, […]
Weiterlesen →Sonderzahlung trotz Anspruch – und am Ende 0 Euro? Der OGH zeigt den „Null-Hebel“ bei langen Krankenständen 157,08 Euro wirken wie ein Randthema. Für die Payroll sind sie ein Alarmsignal. Denn wenn Urlaubszuschuss oder Weihnachtsremuneration an einen Durchschnittszeitraum vor der Fälligkeit gekoppelt sind, kann ein Anspruch zwar grundsätzlich bestehen – […]
Weiterlesen →Neue Zeiterfassung, alter Anspruch: Warum eine jahrelang geduldete Pause plötzlich teuer wird 30 Minuten pro Tag wirken harmlos — bis sie über Jahre bezahlt werden und damit zu einem festen Anspruch werden. Genau an dieser Stelle scheitern viele Unternehmen nicht am Gesetzestext, sondern an der eigenen Praxis: an Touren, die […]
Weiterlesen →36 Stunden gearbeitet, 38,5 Stunden bezahlt? Warum der „Teilzeit-Trick“ bei Leiharbeit teuer werden kann Weniger Arbeitszeit im Einsatzbetrieb bedeutet nicht automatisch weniger Lohn für überlassene Arbeitskräfte. Genau an diesem Punkt scheitern in der Praxis viele Modelle, die auf den ersten Blick sauber wirken: Der Beschäftiger fährt seit Jahren eine 36-Stunden-Woche […]
Weiterlesen →Scheinbar sauber pauschaliert – und plötzlich teure Nachzahlungen: Warum alte Schichtmodelle bei Sonn- und Feiertagen kippen Eine Pauschale wirkt in der Personalverrechnung oft beruhigend – bis Jahre später genau diese „runde“ Regelung zum Kostenproblem wird. Wer in einem 24/7-Betrieb mit Bereitschaft, Wochenenddiensten und historischen Betriebsvereinbarungen arbeitet, sollte bei Sonn- und […]
Weiterlesen →Wer zu spät klagt, verliert den Haftungstopf: OGH bestätigt „first come – first served“ bei § 275 UGB Mehrere Geschädigte, ein begrenzter Haftungstopf – und am Ende entscheidet nicht nur das Recht, sondern auch das Tempo. Genau das ist die wirtschaftlich harte Botschaft einer OGH-Entscheidung zur Abschlussprüferhaftung: Wenn viele Anleger, […]
Weiterlesen →Kick-backs in der Beratung: Wann Jahre später die ganze Transaktion kippen kann Ein offengelegtes Agio von 3 % wirkt überschaubar. Gefährlich wird es dort, wo zusätzlich im Hintergrund Geld fließt, von dem der Kunde nichts weiß. Genau daran kann Jahre nach Vertragsabschluss eine gesamte Anlagevermittlung aufbrechen. Denn der wirtschaftliche Schaden […]
Weiterlesen →Briefkasten-GmbH, Stroh-Geschäftsführer, Lieferkredit: Warum am Ende drei Details über Strafbarkeit entscheiden Sie liefern Werkzeug im Wert von 80.000 Euro an eine neu gegründete GmbH, der formale Geschäftsführer spricht kaum Deutsch, der operative Kopf sitzt nie mit am Tisch, und zwei Wochen später ist das Konto leer. Genau in solchen Konstellationen […]
Weiterlesen →KG in GmbH umwandeln? Warum das Firmenbuch schon bei zweifelhaftem Unternehmenswert stoppt Die neue GmbH ist gegründet, das Stammkapital eingezahlt, die Verträge liegen unterschriftsreif am Tisch – und dann scheitert die ganze Umstrukturierung nicht an der Idee, sondern an einer einfachen Frage: Hat das übergehende Unternehmen überhaupt einen positiven Verkehrswert? […]
Weiterlesen →Bar gegründet, Betrieb sofort eingebracht – darf das Firmenbuch wegen „schlechter Optik“ blockieren? Ein paar Tage können in der Praxis viel Geld kosten. Wer im Dezember rasch eine GmbH gründet, die Bareinlage einzahlt und kurz darauf sein bisheriges Einzelunternehmen einbringt, will meist Tempo: Haftung begrenzen, Lieferverträge auf die GmbH umstellen, […]
Weiterlesen →Ein Ordner beim Mitbewerber reicht: Wann der OGH eine konzernweite Hausdurchsuchung im Kartellrecht erlaubt Nicht im eigenen Büro, sondern beim Mitbewerber gefunden — und trotzdem steht die Wettbewerbsbehörde plötzlich vor Ihrer Tür. Genau dieses Risiko zeigt eine OGH-Entscheidung mit bemerkenswerter Schärfe: Ein Aktenordner mit Ausschreibungslisten, Prozentvermerken und Notizen wie „gibt […]
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