Aktuelles zum Thema Vertriebsrecht
Kündigung erst nach Sozialplan? Warum dieser Hebel laut OGH ins Leere geht Die Restrukturierung ist beschlossen, Standorte werden zusammengelegt, Vertriebsgebiete neu zugeschnitten, der Außendienst verkleinert – und dann taucht in einer Kollektivvertragsklausel plötzlich ein Satz auf, der alles stoppen soll: Kündigung nur nach Sozialplan und mit Zustimmung des Betriebsrats. Genau […]
Weiterlesen →Ausgleichsanspruch bei Tankstellenpacht: Warum der „50-%-Abschlag“ ein teurer Mythos sein kann Zwischen 50 % und 20 % liegt oft kein akademischer Unterschied, sondern eine Zahlung, die Ihr Budget für das ganze Quartal sprengt. Genau das zeigt ein Fall aus dem Tankstellengeschäft: Der Betreiber einer Markentankstelle war jahrelang für einen Mineralölkonzern […]
Weiterlesen →Konzernmutter haftet schon mit? Warum Gläubiger bei Vertriebs-Tochtergesellschaften oft leer ausgehen Sie liefern Waren an die operative Tochter eines Konzerns, sehen das gemeinsame Branding, kennen die zentrale Buchhaltung und gehen davon aus: Wenn es eng wird, zahlt am Ende ohnehin die Mutter. Genau diese Annahme kann teuer werden. Denn zwischen […]
Weiterlesen →70 statt 80 Prozent Garantie – und die stille Beteiligung gilt trotzdem: Was Unternehmen bei Tod, Nachlass und Teilzahlungen übersehen 75.000 Euro fließen auf das Konto, der Betrieb arbeitet mit dem Kapital, der Kredit wird passend dazu aufgenommen – und Jahre später soll die Beteiligung plötzlich nie wirksam gewesen sein? […]
Weiterlesen →Mehrheit macht die Vertriebsgesellschaft dicht – kann die Minderheit sich auf Treuepflicht berufen? Sie haben Jahre lang Kunden aufgebaut, Marken im Markt etabliert und Marge in eine gemeinsame Vertriebsgesellschaft getragen – und dann beschließt die Mehrheit, dass genau diese GmbH aufgelöst oder umgebaut wird. Für Minderheitsgesellschafter ist das oft nicht […]
Weiterlesen →Befristeter Vertrag bis 2015 – insolvent schon 2013: Warum das IESG trotzdem nur sechs Wochen zahlt Ein Vertrag läuft noch 17 Monate, das Unternehmen wankt, und der Mitarbeiter glaubt: „Mein Gehalt ist doch bis zum Vertragsende gesichert.“ Genau an dieser Stelle wird es teuer. Wer in der Krise mit befristeten […]
Weiterlesen →Fristlose Kündigung auf Verdacht? Warum „später finden wir schon Beweise“ vor Gericht teuer wird Ein Mitarbeiter verschwindet mit Waren, ein Handelsvertreter soll Kunden abgeworben haben, ein Franchisenehmer steht unter Manipulationsverdacht — und intern wächst der Druck, sofort zu handeln. Genau in diesem Moment passieren die teuersten Fehler: Die fristlose Beendigung […]
Weiterlesen →„Keine Überstunden“ sagen – und sie trotzdem zahlen: OGH stoppt widersprüchliche Arbeitgeber-Praxis Monatsende, Reklamationen, Angebote, CRM-Nachpflege, dazu ein Krankenstand im Team: Viele Unternehmen kennen genau diese Lage. Gefährlich wird es, wenn Vorgesetzte einerseits „keine Überstunden“ ausgeben, andererseits aber ein Arbeitspensum stehen lassen, das in der Normalarbeitszeit schlicht nicht zu schaffen […]
Weiterlesen →Billiger angeboten – und dann per UWG gestoppt: Falscher Kollektivvertrag als Wettbewerbsverstoß Ein paar Euro weniger pro Stunde wirken in der Kalkulation harmlos – bis genau dieser Preisvorteil zum Prozessrisiko wird. Wer Personal bewusst im falschen Kollektivvertrag oder in der zu niedrigen Verwendungsgruppe führt, spart nicht nur Lohnkosten. Er verschafft […]
Weiterlesen →Gratis-Bus nimmt dem Taxi die Kunden: Warum das UWG hier nicht hilft 90.000 Euro Umsatzschaden, leere Fahrzeuge und ein Wettbewerber mit einem Ticketpreis von null: Für viele Unternehmer klingt das nach einem klassischen Fall von unlauterem Wettbewerb. Genau an dieser Stelle zieht der OGH aber eine harte Grenze. Der Fall […]
Weiterlesen →„Redaktioneller Bericht on top“? Warum schon eine einzige Verkaufs-Mail nach UWG und Mediengesetz teuer werden kann Eine einzige E-Mail aus dem Anzeigenverkauf kann reichen, um ein ganzes Vermarktungsmodell rechtlich zu kippen. Nicht der gedruckte Artikel war hier der eigentliche Auslöser, sondern ein Satz im Verkaufsgespräch: „Redaktionelle Berichterstattung kann ich Ihnen […]
Weiterlesen →Wiedereinstellung, Krankenstand, neuer Zuschuss? Der OGH trennt scharf zwischen „wie lange“ und „ab wann“ 42 Tage Zuschuss sind schnell verbraucht. Noch teurer wird es, wenn die AUVA sagt: Ihr Arbeitsjahr läuft längst seit Jahren — und ein neuer Zuschussrahmen kommt nicht mehr in Betracht. Genau daran hing in einem Kleinbetrieb […]
Weiterlesen →Kontakt
60 Minuten persönliches Gespräch in der Kanzlei Wien oder per Videokonferenz. Rechtsschutz oder Selbstzahler. Ein Mandatsverhältnis kommt durch die Anfrage noch nicht zustande, es entstehen Ihnen keine Kosten.
Telefon: +43 1 513 07 00
E-Mail: wien@anwaltskanzlei-pichler.at