Aktuelles zum Thema Vertriebsrecht
„19,90 ein Leben lang“ — und dann doch 15 Euro extra? OGH stoppt versteckte Servicepauschalen Ein Satz im Vertrieb kann jahrelang Umsatz bringen — und später ein massives UWG-Problem auslösen. Wer Kunden mit „Fixpreis auf die Dauer der Vertragslaufzeit“ oder gar „ein Leben lang“ gewinnt, kann den Preis nicht später […]
Weiterlesen →Preisbindung mit Händlern: 58.500 Euro Buße sind oft nur der Anfang — warum der OGH die Ediktsdatei zum Risikohebel macht Nicht die Geldbuße trifft viele Unternehmen am härtesten, sondern was danach schwarz auf weiß in der Ediktsdatei steht. Wer mit Händlern Endverkaufspreise für Mehl, Grieß, Brotbackmischungen oder andere Produkte abstimmt, […]
Weiterlesen →Gemeinsame Logistik mit dem Wettbewerber: Warum Ihr Joint Venture plötzlich in der Fusionskontrolle landet 14 bis 17 % Kostenersparnis klingen nach einem einfachen Business Case — bis die Behörde erklärt, dass Ihre Backoffice-Lösung mit dem Wettbewerber kein bloßes Serviceprojekt, sondern ein anmeldepflichtiger Zusammenschluss ist. Genau an dieser Stelle wird es […]
Weiterlesen →Überstundenpauschale mit trügerischer Sicherheit: Warum die 4‑Monats‑Verfallsfrist oft erst viel später zu laufen beginnt Neun Monate Mehrarbeit, lückenlose Zeiterfassung, einvernehmliche Trennung – und trotzdem blieb die Überstundenrechnung offen. Genau an dieser Stelle irren sich viele Unternehmen: Sie glauben, eine Überstundenpauschale plus kollektivvertragliche Verfallsfrist schaffe Rechtssicherheit. Tatsächlich kann die Uhr für […]
Weiterlesen →125 Euro pro Monat — und plötzlich ein Einzelanspruch: Warum eine Betriebsvereinbarung beim Entgelt schnell zum teuren „Container-Fehler“ wird 125 Euro klingen nach Nebensache. In einem Schichtbetrieb mit vielen Mitarbeitern können daraus aber binnen weniger Monate erhebliche Fixkosten werden — vor allem dann, wenn eine Prämie im falschen rechtlichen „Container“ […]
Weiterlesen →Zwei Monate „Try-Out“ – und am Ende fast 34.000 Euro Gehalt trotzdem fällig Ein paar zusätzliche Wochen „Sicherheitsnetz“ im Vertrag können teuer werden. Genau das zeigte ein Fall aus dem Profisport: Ein Verein wollte sich eine bis Ende September laufende, einseitige Ausstiegsmöglichkeit sichern, verletzte sich der Spieler in dieser Zeit, […]
Weiterlesen →Madoff-Fonds, freie Vermittlerin, österreichische Bank: Wann die bloße Orderausführung nicht haftet Ein Fonds bricht zusammen, Millionen sind weg, und plötzlich steht die Frage im Raum: Wer zahlt? Für viele Unternehmer im Vertrieb ist genau das der heikle Punkt in mehrstufigen Strukturen. Wer ein Produkt vermarktet, wer berät und wer nur […]
Weiterlesen →Betriebsrat klagt, Rechtsschutz zahlt nicht: Warum Standardpolizzen bei § 54 ASGG oft leer laufen Ein Verfahren kann Ihr gesamtes Personalmodell ins Wanken bringen – und trotzdem nicht von der Arbeitsrechtsschutzversicherung gedeckt sein. Genau das passiert Unternehmen, wenn nicht einzelne Mitarbeiter klagen, sondern der Betriebsrat die Frage auf den Tisch legt, […]
Weiterlesen →Ein Foto, eine zugespitzte Headline, ein teurer Fehler: Warum versteckte Korrekturen bei Bildnissen Verstorbener nicht reichen Ein einziger Post kann reichen: Foto online, drastische Überschrift dazu, dazu ein angeblicher „Insider“-Hinweis – und plötzlich geht es nicht mehr um Reichweite, sondern um Unterlassung, Urteilsveröffentlichung und Reputationsschaden. Gerade Unternehmen im Vertrieb, Franchise-Systeme, […]
Weiterlesen →„Dr.“ auf dem Türschild, Abmahnung im Posteingang: Warum zwei Buchstaben im Vertrieb teuer werden können Zwei Buchstaben können reichen, um eine Website, E-Mail-Signaturen, Filialbeschilderung und Werbemittel über Nacht zum Haftungsfall zu machen. Genau das zeigt eine Entscheidung des OGH aus dem Gesundheitsumfeld: Wer im geschäftlichen Verkehr mit „Dr.“ auftritt, darf […]
Weiterlesen →Fassadenfoto, Hotelname, Bezirk: Wann ein harmloser PR-Post plötzlich zur Preisgabe der Privatadresse wird Ein Foto vor dem Wohnhaus, ein netter Begleittext, ein gut gemeinter Ortsbezug – und schon ist die Privatadresse faktisch auffindbar. Genau dieses Risiko wird in Unternehmen regelmäßig unterschätzt: nicht die Hausnummer verrät zu viel, sondern die Kombination […]
Weiterlesen →„Express + Produkt“ als Marke? Warum „EXPRESSGLASS“ in Österreich scheiterte – trotz Eintragung im Ausland Der Name klingt gut, ist international verwendbar und passt perfekt zum Leistungsversprechen – und genau deshalb kann er als Marke wertlos sein. Wer im Vertrieb auf Bezeichnungen wie „Express“, „Quick“, „Smart“ oder „Direct“ plus Produktname […]
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