Aktuelles zum Thema Vertriebsrecht
Standortwechsel statt Elternteilzeit-Lösung? Warum eine „neutrale“ Betriebsratsreaktion Ihr Versetzungsmodell kippen kann 6:00 Uhr Schichtbeginn klingt machbar – bis der Arbeitstag mit der Abfahrt um 4:19 Uhr beginnt. Genau an dieser Stelle wird aus einer organisatorischen Personalmaßnahme schnell ein teures Rechtsproblem: unwirksame Versetzung, Gleichbehandlungsverstoß und Schadenersatz. Für Unternehmen mit mehreren Standorten, […]
Weiterlesen →Stiftung gegründet, Firmenbucheintrag gestoppt: Wenn die Gemeindeaufsicht Ihre Transaktion einfriert Zwei Beschlüsse an einem Tag, ein sauberes Strukturkonzept auf dem Papier – und trotzdem kein Eintrag im Firmenbuch. Genau das passiert, wenn eine Transaktion formal in Einzelschritte zerlegt wird, wirtschaftlich aber als Gesamtpaket zu lesen ist. Für Gemeinden, kommunal geprägte […]
Weiterlesen →Lieferstopp nach Firmenübernahme: Wann ein Markenhersteller nicht mehr liefern muss Ein Investor steigt ein, der Kaufvertrag ist unterschrieben, die neue Eigentümerstruktur steht – und plötzlich fehlt für die nächste Saison eine starke Marke im Sortiment. Genau an dieser Stelle zeigt sich, wie hart selektive Vertriebssysteme in der Praxis wirken können: […]
Weiterlesen →Testat nie gelesen – trotzdem Schadenersatz? OGH öffnet den Haftungsweg über den Vertrieb Der Kunde hat den Bestätigungsvermerk nie gesehen, vertraut aber auf den Vertrieb – und genau das kann für die Haftung reichen. Wer Produkte, Beteiligungen oder Vermögensanlagen mit „testierten Zahlen“, Gütesignalen oder angeblicher Sicherheit verkauft, sollte diese Entscheidung […]
Weiterlesen →Ein Geschäftsführer fällt aus – und die GmbH verliert ihre Stimme vor Gericht Ein einziger falscher Schritt kann hier alles kosten: Die Klage ist vorbereitet, die Frist läuft, der Geschäftsführer unterschreibt noch schnell selbst – und genau diese Eingabe ist prozessual wertlos. Für Ein-Personen-GmbHs ist das kein Randthema, sondern ein […]
Weiterlesen →2/3 der GmbH für 1 Euro? Warum ein Treuhand-Call Ihre Beteiligung schneller kippen kann als jede Gesellschafterkrise 100.000 EUR eingezahlt, Kredite mitgetragen, die operative Last übernommen — und trotzdem muss der formelle Alleingesellschafter am Ende 2/3 der GmbH um 1 EUR herausgeben. Genau dieses Risiko steckt in Treuhandkonstruktionen, die bei […]
Weiterlesen →Ratenplan fürs Inkasso – und plötzlich gilt Verbraucherkreditrecht? Der OGH zieht eine teure Linie Ein offener Betrag von 480 Euro wirkt harmlos – bis aus dem Mahnschreiben ein rechtliches Minenfeld wird. Genau dort beginnt für viele Unternehmen das Problem: Standardformulare für Anerkenntnis, Ratenzahlung und Inkassokosten sollen Prozesse beschleunigen, können aber […]
Weiterlesen →Die gemeinsame Tür ist erlaubt – der eine Satz am Empfang kann trotzdem teuer werden Nicht der Durchgang zwischen Ordination und Shop war hier das eigentliche Problem, sondern ein möglicher Standardsatz der Ordinationshilfe: „Gehen Sie gleich nebenan zum Optiker.“ Genau an dieser Stelle zieht der OGH eine scharfe Grenze. Für […]
Weiterlesen →172.000 Kunden per Brief in die Online-Rechnung gedrängt? Warum ein Opt-out bei AGB-Änderungen teuer werden kann Ein einziger Satz auf einer Rechnung kann Millionen an Prozess- und Rückumstellungskosten auslösen. Genau das zeigt ein Fall aus der Telekombranche: Ein Anbieter wollte hunderttausende Bestandskunden standardmäßig von Papier auf Online-Rechnung umstellen. Wer weiter […]
Weiterlesen →Eigener Betriebsrat am Vertriebsstandort? Warum drei Abteilungen noch keinen „Betrieb“ machen 300 Kilometer von der Zentrale entfernt, eigene Bereichsleiter vor Ort, kleine Budgets für Events und Serviceeinsätze – und trotzdem kein eigener Betrieb. Genau diese Konstellation ist für viele Vertriebs- und Serviceunternehmen heikel: Der Standort wirkt nach außen eigenständig, rechtlich […]
Weiterlesen →Doppelte Auszahlung, 15 Monate lang: Wann „gutgläubig verbraucht“ nicht mehr schützt 15 Monate lang kommt jeden Monat deutlich mehr Geld aufs Konto als erwartet – und niemand fragt nach. Klingt nach einem glücklichen Zufall. Juristisch kann genau das sehr teuer werden. Für Unternehmer ist das Thema heikler, als es auf […]
Weiterlesen →Befristeter Vertrag mit „1 Monat jederzeit“: Warum Sie am Ende doch bis zum Quartalsende zahlen Ein Satz in vielen Musterverträgen kostet schnell mehrere Monatsgehälter: „Beide Seiten können mit einer Frist von einem Monat kündigen.“ Klingt praktikabel. Ist bei befristeten Angestelltenverträgen aber oft zu kurz — und dann wird die Kündigung […]
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